Liturgie als gelebte Form

Seit der frühen Christenheit finden gottesdienstliche Feiern der versammelten Gemeinde statt und folgen bestimmten formalen Abläufen. Dazu gehören Musik und Gesänge, biblische Lesungen, die Verkündigung, also Auslegung der Schriftworte, die Abendmahls-Gemeinschaft und das Segenswort am Schluss.

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Diese uralten Formen hat Martin Luther im 16. Jahrhundert aufgegriffen, gesammelt und zusammengefasst in seiner sog. „Deutschen Messe“ von 1526. Im Wesentlichen ist seine „Liturgie“ immer noch die Grundlage, auf der z. B. die Erneuerte Agende in den 1990er Jahren erarbeitet wurde. Auch im Gottesdienst der Marktkirche spiegelt sich das wider – wobei je nach Ausprägung oder Thema des Sonntags gewisse Veränderungen vorgenommen werden können. Das Vorwort zur Erneuerten Agende formuliert dazu: „Feste Grundform mit variabler Ausführung“.

Drei Beispiele von Gottesdiensten in der Marktkirche zeigen Ihnen das:

Ostersonntag 2009, festliche Osterliturgie und Aufführung der Bach-Kantate „Christ lag in Todesbanden“
Trinitatis 2011, J. S. Bachs sog. „Orgelmesse“ im Kontext des Gottesdienstes
21. Sonntag nach Trinitatis 2012, Jeremia-Predigttext und Bezug zur Bach-Kantate „Ich habe meine Zuversicht“

 



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Sonntag, 28.05.2017, 10:00 Uhr
Exaudi: Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl
Predigt Pastor Matthias Riemann


Orgelkonzert
Marc Baumann (Strasbourg)
Samstag, 27.05.2017, 18:00 Uhr

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Samstag, 03.06.2017, 12:00 Uhr

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Samstag, 17.06.2017, 12:00 Uhr