Chorkonzert

J.S. Bach – Johannespassion

Freitag, 25.03.2016 - 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Passio Secundum Johannem (BWV 245)

Miriam Meyer, Sopran
Nicole Pieper, Alt
Johannes Strauß, Tenor
Daniel Eggert, Bass/Jesus
Simon Tischler, Bass
Bachchor und Bachorchester Hannover
Ltg. Jörg Straube

VVK und Abendkasse: 6,- € bis 39,- €

– ebenfalls am Gründonnerstag, 24. März um 20 Uhr –
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Die Johannespassion als „Bachische Form der Oper“

Passionsmusik war ein Herzensanliegen Johann Sebastian Bachs. Vollständig erhalten sind die „große“ Matthäuspassion und die Johannespassion, die niemals eine autorisierte Endfassung erhalten hat. Von 1729 bis 1749 entstanden vier Fassungen, deren letzte sich formal wieder der ersten annähert. Wahrscheinlich hat Bach mit diesem Werk mehr experimentiert als mit irgendeinem anderen seiner geistlichen Vokalmusik. Im Mittelpunkt der Johannespassion steht der Bericht: das Evangelium des Johannes nach Martin Luther. Charakteristisch für das Werk ist die sprachliche und musikalische Mehrtextigkeit von Evangelium(Evangelist), protestantischer Choralstrophe (Gemeinde) und meditativer Betrachtung (Arien). Die Sprache Luthers verbindet sich mit barocker Dichtung und virtuoser Gestaltung der Arien zu einem dramatischen Musikwerk ohne Bühne. Ohne den vermittelnden Evangelisten wäre die Konfrontation zwischen Jesus und Pilatus ein dramatischer Dialog. Die Turbae-Chöre der Widersacher Christi durchziehen prägend das gesamte Werk. Jeweils zwei Chöre beziehen sich aufeinander und formen ein symmetrisches Gefüge, dessen Herzstück der Choral „Durch dein Gefängnis, Gottes Sohn“ als zentrale theologische Aussage der Passion bildet. Er verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen stellvertretendem Leiden und Erniedrigung Jesu und seiner Verherrlichung in der Auferstehung, das bereits im Eingangschor („Zeig uns durch deine Passion…“) thematisiert wird. Folgerichtig endet die Johannespassion nicht mit der Klage des Chores („Ruhet wohl“), sondern mit dem tröstlichen Choral „Oh Herr, lass dein lieb Engelein“, einer Vision vom seligen Tod als Erlösung, die nur durch das Sterben Christi am Kreuz denkbar ist.

Kerstin Sjöstedt-Hellmuth

Veranstaltungsort: Marktkirche Hannover
(Karte)



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