Chorkonzert- und Orchesterkonzert

Abschlusskonzert des Reger-Zyklus 2016

Samstag, 12.11.2016 - 20:00 Uhr

Reger: Lateinisches Requiem op. 145a
Mozart: Klavierkonzert d-Moll KV 466
Schönberg: Friede auf Erden
Reger: Requiem „Seele, vergiss sie nicht, die Toten“ op. 144b

Bachchor Hannover, Bremer Philharmoniker,
Alexander Schimpf, Klavier
Ltg. Jörg Straube
VVK/Abendkasse: 6,- € bis 39,- €

Karten erhalten Sie in den üblichen VVK-Stellen
und außerdem in der Buchhandlung Bücherwurm
(Kollenrodtstr. 55, 30163 Hannover, Tel : 0511 / 62 01 71).

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Das Konzert beschließt den Max-Reger-Zyklus, der an den 100. Todestag des Komponisten erinnert.

Wie Johannes Brahms hat Max Reger  in seinem Requiem op. 144b keinen liturgischen Text, sondern das gleichnamige Gedicht von Friedrich Hebbel vertont, in dem die Seele gemahnt wird, der Toten zu gedenken, damit sie ein letztes Mal die Wärme mitmenschlicher Liebe erfahren. Regers letztes vollendetes Chorwerk entstand 1915 unter dem Eindruck des 1. Weltkrieges. Es steht in d-Moll wie Mozarts Requiem und das Klavierkonzert KV 466, das das Konzert abrundet, und zitiert musikalisch den Bach-Choral O Haupt voll Blut und Wunden. Die bemerkenswerte Musik Regers erfordert ein großes romantisches Orchester, eine Solostimme und einen großen Chor, der vier bis achtstimmig gesetzt ist und den Text farbenreich illustriert.

„Unerhört! Welch ein Klang!“ So beschreibt Anton Webern seinen ersten Eindruck von Arnold Schönbergs Chorwerk Friede auf Erden. Schönberg vertonte 1911 ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer, das mit der Friedensbotschaft der Weihnachtsgeschichte beginnt, die Welt nach der Geburt Christi aber als kriegerisch und konfliktreich beschreibt. Durch den  Kontrast von Konsonanz und Dissonanz sowie den Wechsel von homophoner und polyphoner Satztechnik drückt der Komponist den Gegensatz von Krieg und Frieden, Himmel und Erde aus. Schönberg nannte sein letztes in tonalem Stil komponiertes Werk „eine Illusion für gemischten Chor“, in der die reine Harmonie unter Menschen noch denkbar sei. Die Erfahrung des Weltkriegs macht diese Illusion zunichte. Die Hoffnung der Menschheit auf Frieden für kommende Generationen bleibt bis heute aktuell.

Kerstin Sjöstedt-Hellmuth

Veranstaltungsort: Marktkirche Hannover
(Karte)



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